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Horacio Castellanos Moya, Der schwarze Palast
El Salvador 1944. Im Hinterhof der USA gärt es. Im fernen Europa kämpfen die USA die nazistische Diktatur, im Hinterhof duldet man sie.
Fassungslos muss Haydée mit ansehen, wie ihr Mann, der ältliche und unbeugsame Journalist Periclés, verhaftet wird. Ein Teil von Oberschicht und Militär versucht einen Putschversuch, denn das Land befindet sich am Rand des Abgrundes. Der Putsch scheitert, und Pericles bleibt im Gefängnis.
Haydée, in Sorge um Mann und Sohn, der am Putsch beteiligt war, kämpft um das Überleben von Pericles. Aus der treusorgenden, unpolitischen „Mujer“ wird eine gewiefte und zähe Kämpferin um die Freiheit der politisch Inhaftierten. Währenddessen muss sich ihr Sohn jämmerlich in Sümpfen, stickigen Dachböden vor der Soldateska verstecken, hatte er sich eher als glorreicher Revolutionsheld gesehen.
Ein vergnüglicher wie ernster Roman über die Emanzipation einer Frau in einer patriarchalischen Welt, über die Lächerlichkeit des Machismo, über das Irreale in der Geschichte Lateinamerikas
Horacio Castellanos Moya wird diesen Roman am 17. Juni 2010 in unserer Buchhandlung vorstellen.
Buchtitel:
Der schwarze Palast
Verlag:
Fischer
Preis:
19,95 €
Seitenumfang:
304 Seiten
Einband:
Hardcover
Erscheinungsdatum:
1. Januar 2010 






